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Schwäbische Spezialität -Käsespätzle

Käsespätzle oder Kässpätzle, Kässpatzâ, Kässpatzn

Käsespätzle sind eine Spezialität aus den Gebieten Schwaben, Allgäu, Schweiz, Tirol und Vorarlberg. Die Bezeichnung variiert je nach Region in Chäschnöpfli, Käsknöpfle, Kasspatzln oder Kässpätzle, Kässpatzâ, Kässpatzn.

Was wäre das Leben der Schwaben ohne Spätzle! Verstehen kann man dies jedoch nur dann wen man die Nudeltüte im Regal lässt und selber die Sache in die Hand nimmt. Es ist ja nicht notwendig die uralte Tradition der handgeschabten Spätzle fortzuführen, für alle ungeübten tut es auch eine Spätle-Presse. Im Schwabenland ist diese Küchenhilfe in jedem Haushaltswarengeschäft erhältlich, d.h. für alle Nordlichter welche sich an hausgemachte Spätzle heranmachen wollen, beim nächsten Urlaub einen Abstecher in entsprechende Geschäfte planen. Die Investition lohnt sich sicher

Bei den Käsespätzle werden heiße Spätzle und geriebener Hartkäse abwechselnd übereinander geschichtet und mit Röstzwiebeln garniert.


Zutaten

für 4 Personen

Zutaten Grundrezept Spätzle

  • 500 g Mehl
  • 10 mittelgroße Eier oder 6 Eier und 100-150 ml Wasser, ich bevorzuge nur Eier, dies gibt eine goldgelbe Farbe

Zutaten Käsespätzle

  • 250 g kräftiger Bergkäse
  • 250 g  Emmentaler
  • 2 große Zwiebel
  • Salz
  • 50 g  Butter
  • Salz, schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubehör: Spätzle-Presse.
Spätzle lassen sich auf vielen Wegen selber herstellen. Das Ganze ist viel einfacher als Du vielleicht denkst. Besonders schnell kann man Spätzle mit einer Spätzlepresse machen. Diese, gerade wegen der schnellen und einfachen Zubereitungsmöglichkeit, oft als „faule Hausfrauenspätzle“ bezeichneten Spätzle sind geschmacklich genauso gut wie die vom Brett von Hand geschabten Spätzle. „Da werden die eingefleischten Schwaben sicherlich widersprechen.“

Zubereitung der Käsespätzle

  1. Käsestücke von eventuell vorhandener Rinde befreien und grob reiben.
  2. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden
  3. Die Zutaten Mehl, Eier und ein TL Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Rührgerät (Knetarm) zu einem zähen Teig verarbeiten bis er Blasen wirft.
  4. Während Du den Teig etwas ruhen lässt, wird in einem großen Topf das Salzwasser zum Kochen gebracht.
  5. Dann füllst Du die Spätzle-Presse bis 2 cm unter den Rand mit Teig.
  6. Halte nun die Presse ca. 10 cm über den Topfrand und drücke langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen, den Teig ins sprudelnde Salzwasser. Lockere die Spätzle dann mit einem Schaumlöffel vorsichtig auf.
  7. Nachdem die Spätzle an die Wasserober­fläche gestiegen sind, schöpfen wir diese ab und geben die Spätzle in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser. Diesen Vorgang wiederholen wir bis der Teig verbraucht ist. Dann schütten wir die Spätzle in ein Sieb und lassen diese gut abtropfen.
  8. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe mit Salz und Pfeffer würzen und hellbraun anrösten. Danach die Pfanne vom Herd nehmen.
  9. Die fertigen Spätzle in eine gebutterte Auflaufform geben. Dann mit Käse betreuen. Jetzt immer abwechselnd Spätzle und Käse in der Form übereinander schichten. Der Auflauf sollte mit einer Schicht aus Käse abschließen. Zum Schluss den Spätzleauflauf im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 180 ºC ca. 15 Minuten lang miteinander verschmelzen lassen.
  10. Zum Abschluss die in der Butter gerösteten braunen Zwiebelringe darüber gießen, mit etwas Pfeffer bestreuen und  heiß servieren

Anmerkung: In Schwaben werden die Käsespätzle traditionellerweise mit Bergkäse und/oder Emmentaler zubereitet. In anderen Regionen gibt es unterschiedliche Zubereitungsarten; so findet man Spätzle im Montafon mit Montafoner Sauerkäse und im Bregenzerwald mit Bergkäse und Räßkäse zubereitet.

Als Beilage wird üblicherweise Blattsalat verwendet.

Gerichte und Infos zu Spätzle gibt es hier…

Guten Appetit wünscht KK

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