Schweinebraten mit bayerischem Kraut

Bayrisches Kraut mit Speck, ein Klassiker

Bayrisches Kraut wird aus Weißkohl hergestellt und kann durch Zugabe von Speck, Apfel, Quitte  usw. variiert werden. In anderen Regionen Deutschlands heißt das Weißkraut Weißkohl,  Weißkabis, Kappes, Kappus oder einfach Kraut. Das Kraut ist ein Herbst- und Wintergemüse. Es ist nicht nur in Bayern sehr beliebt, sondern wird in ganz Deutschland zu Eintopf, Salat, Kuchen, Rouladen oder Gemüse verarbeitet.

Bayrisches Kraut mit Speck hat sicherlich etwas mehr Kalorien und ist nicht vegetarisch. Wer die leckere Beilage bereits kosten durfte, der weiß auch warum: Der Speck verleiht dem Weißkraut seinen deftigen Geschmack. Das schmackhafte Gemüse dient bei vielen Fleischgerichten als Beilage.  Ein Klassiker ist Schweinebraten mit bayrischem Kraut.

Nicht jeder verträgt das Kohlgemüse gleichermaßen gut. Beim bayrischen Kraut kommt es jedoch äußerst selten zu den unangenehmen Begleiterscheinungen. Denn Gewürze wie Kümmel, Ingwer oder Fenchel verhindern die Blähungen. Im Kraut sind reichlich Kümmelsamen enthalten, die nicht nur lecker schmecken, sondern außerdem für eine geregelte Verdauung sorgen.


Zutaten

für 4 Personen
1 kleiner Kopf Weißkraut (circa 1 kg)
150 g durchwachsener Bauchspeck
1 große Zwiebel
2 EL  Schweineschmalz
1 kleiner Apfel
1 EL Zucker
400 ml  Fleischbrühe (Fond)
2 EL Apfelessig
1 EL Kümmel (gemahlen)
1 TL Speisestärke
Pfeffer und Salz

Zubereitung bayrisches Kraut mit Speck

  1. Den Kohlkopf in vier Teile schneiden und den harten Strunk entfernen. Dann das Kraut in schmale Streifen schneiden und beiseitestellen.
  2. Speck würfel
  3. Die Zwiebel schälen und  in kleine Würfel schneiden.
  4. In einem großen Topf das Gänseschmalz erhitzen und den Speck dazugegeben und auslassen.
  5. Zucker darüber streuen  und leicht anbräunen, danach die Zwiebelwürfel zufügen  und anschwitzen.
  6. Nun die Kohlstreifen in den Topf geben und anschmoren. Dazu werden sie häufig umgerührt.
  7. Wenn der Kohl weichwird, die Brühe zugießen.
  8. Den Apfel schälen, entkernen, in Würfel schneiden und ebenfalls zugeben.
  9. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Kümmel würzen.
  10. Nun wird die Hitze reduziert und ein Deckel aufgesetzt. Das Kraut muss 30 bis 40 Minuten schmoren. Wenn es fertig ist, ist das bayrische Kraut weich, hat aber noch Biss.
  11. Abschließend wird die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrührt und ins Weißkraut gemischt, um die übrige Flüssigkeit zu binden.
  12. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

In Bayern wird das Kraut  zu einer Vielzahl von  Gerichten gegessen: Bratwurst, Schweinebraten, Schweinshaxe, Leberkäse usw.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.