Orangen-Chicorée-Gemüse ist in der kalten Jahreszeit in unserer Küche ein beliebtes Gemüse. Chicorée führt im wahrsten Sinn des Wortes ein Schattendasein: Er wächst im Dunkeln, verträgt kein Sonnenlicht und ist bei Verbrauchern in Deutschland eher unbeliebt. Dabei ist das Wintergemüse nicht nur gesund, es lässt sich auch sehr vielseitig zubereiten, denn Chicorée schmeckt sowohl roh als auch gegart.
Das Wichtigste im Überblick
- Wachstum: Gedeiht komplett im Dunkeln unter Lichtausschluss.
- Geschmack: Kombiniert herbe Bitterstoffe mit der Süße von Orangen.
- Zubereitung: Vielseitig einsetzbar, sowohl knackig-roh als Salat als auch warm geschmort oder überbacken.
Zutaten für das Orangen-Chicorée-Gemüse
für 2 Personen
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Zubereitung
- Den Chicorée putzen und halbieren.
Vor der Zubereitung sollte man beim Chicorée in der Regel den Strunk entfernen, denn er schmeckt oft sehr bitter. Dazu das Gemüse am besten halbieren und den Strunk keilförmig herausschneiden. Ich habe in diesem Gericht den Strunk nicht entfernt, es ist halt Geschmackssache. - Orangen und Zitrone auspressen.
- Den Honig in einen Topf geben, erhitzen und mit dem Saft aus Orangen und Zitronen ablöschen und auf ein Drittel einkochen.
- Die kalte Butter dazugeben und aufmixen, danach mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Den Chicorée kurz anbraten und in eine ofenfeste Form geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Die Nüsse grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett bzw. Öl rösten und zusammen mit dem Orangen-Fond dazugeben.
- Bei 160–180 Grad circa 25 Minuten im Ofen schmoren.



Tipps für die Küche
- Wer den bitteren Geschmack abmildern möchte, schneidet einfach den keilförmigen Strunk am unteren Ende heraus – dort konzentrieren sich die meisten Bitterstoffe.
- Chicorée sollte im Kühlschrank immer absolut dunkel gelagert werden (z. B. im Gemüsefach oder in Papier eingewickelt), da er sonst auch nachträglich schnell grün und bitter wird.
- Roh harmoniert er exzellent in Salaten mit süßen Komponenten wie Orangen, Äpfeln, Mandarinen und Walnüssen. Warm schmeckt er gedünstet, in der Pfanne karamellisiert oder als deftiger Auflauf mit Schinken und Käse überbacken.
- Seit einiger Zeit gibt es auch roten Chicorée. Dabei handelt es sich um eine Züchtung, bei der Chicorée mit Radicchio gekreuzt wurde. Die noch seltene Sorte hat einen feinen Geschmack und deutlich weniger Bitterstoffe, d. h., der Strunk kann dann mitgegessen werden.
- Zu diesem Gericht schmeckt vorzüglich ein Fischfilet. In dem Bild habe ich Seeteufel und Rosmarinkartoffeln mit dem Orangen-Chicorée-Gemüse kombiniert.





